So rechnet der Entnahmeplan-Rechner
Entnahme und Rendite
Zu Beginn jedes Monats wird der gewünschte Betrag entnommen, der Rest des Depots wächst mit der erwarteten Rendite abzüglich der laufenden Kosten weiter. Solange die Rendite mehr bringt als entnommen wird, wächst das Depot sogar – der Wert „Entnahme ohne Kapitalverzehr“ zeigt, wie viel du entnehmen kannst, ohne das Kapital anzugreifen.
Steuern bei Entnahmen
Bei jedem Verkauf wird nur der Gewinnanteil besteuert – also der Teil des Verkaufserlöses, der über dem eingezahlten Geld liegt. Deshalb ist die Angabe „davon eingezahlt“ wichtig. Bei Aktien-ETFs sind davon 30 % steuerfrei (Teilfreistellung), bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr (Ehepaare 2.000 €) fällt keine Steuer an. Der Rechner verkauft jeweils so viel, dass nach Steuern genau deine gewünschte Netto-Entnahme übrig bleibt.
Inflation
Mit „Entnahme jährlich erhöhen“ gleichst du die Inflation aus: Bei 2 % steigt eine Entnahme von 1.500 € im zweiten Jahr auf 1.530 € und so weiter, damit die Kaufkraft gleich bleibt.
Annahmen
Konstante Rendite ohne Schwankungen, thesaurierender ETF mit jährlicher Vorabpauschale, Basiszins für alle Jahre gleich. In der Realität schwanken die Kurse – wer in einem Börsentief viel entnehmen muss, verbraucht das Kapital schneller. Ein Sicherheitspuffer (z. B. auf dem Tagesgeldkonto) ist deshalb sinnvoll.
Die Berechnung dient nur zur Orientierung und ersetzt keine Anlage- oder Steuerberatung. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.