So rechnet die Prognose
Jede Anlageklasse wächst Monat für Monat mit ihrer angenommenen Rendite. Die Sparrate fließt zu Monatsbeginn nach eurer Aufteilung in die Klassen und steigt jedes Jahr um den angegebenen Prozentsatz. Kredite werden mit ihrer Monatsrate getilgt; ist ein Kredit abbezahlt, kann die frei werdende Rate weiter gespart werden.
Steuern und Inflation
Zinsen auf Giro-, Spar- und Anleihekonten werden jedes Jahr mit Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag besteuert, soweit sie den Sparerpauschbetrag übersteigen. Kursgewinne von ETFs und Aktien werden erst beim Verkauf besteuert – der Rechner schätzt diese Steuer am Ende (bei ETFs mit 30 % Teilfreistellung). Vereinfacht: ohne Vorabpauschale und Kirchensteuer; Immobilien und Altersvorsorge werden in der Ansparphase nicht besteuert. In heutiger Kaufkraft sind alle Beträge um die angenommene Inflation bereinigt.
Szenarien und finanzielle Unabhängigkeit
Im pessimistischen und optimistischen Szenario liegt die Rendite der marktabhängigen Anlagen (ETFs, Aktien, Immobilien, Anleihen, Altersvorsorge, Sonstiges) um die gewählte Spanne niedriger bzw. höher; Konten bleiben unverändert. Als finanziell unabhängig gilt hier, wer ohne Immobilien das 25-Fache seiner Jahresausgaben besitzt – nach der 4-%-Regel ließen sich davon die Ausgaben dauerhaft entnehmen.
Prognosen sind keine Garantie: Renditen schwanken, und die Vergangenheit sagt wenig über die Zukunft. Die Berechnung dient nur zur Orientierung und ersetzt keine Finanzberatung.